Frank Möller 
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Röhrenverstärker sollen angenehmer und harmonischer klingen
als Transistorverstärker.
 



Einige sagen Röhrenverstärker klingen "warm" und harmonisch....andere behaupten sie klingen "normal" haben ein Grundrauschen und "fressen" Strom.
Fakt ist, daß die Röhre als Verstärkerelement verfügbares Bauteil nach und nach durch die Transistoren abgelöst wurde.


nacht

Warum nur ?

1.Transistorverstärker haben einen höheren Wirkungsgrad, verbrauchen also bei gleicher Ausgangsleistung weniger Strom als ein Röhrenverstärker

2.Transistorverstärker sind „wartungsfrei". Die Röhre dagegen erfordert hingegen ein gewisses Maß an Wartung, da sie ein Verschleißteil ist.

3.Transistorverstärker sind billiger zu produzieren .

4.Transistorverstärker sind leichter als Röhrenverstärker.

5.Mit Transistoren sind einfacher (und damit billiger) hohe Ausgangsleistungen erreichbar.

Also was soll nun für die Röhre sprechen??

1. Die Röhre wird mittels Heizung auf eine gewisse Betriebstemperatur gebracht, die weder durch das Musiksignal noch durch unterschiedliche Leistungsabgabe beeinflusst wird.
Ein Transistor hingegen klingt eckig da er ständig im Takt der Musik aufgewärmt und wieder abgekühlt wird..

2. Die Röhre, vor allem die Triode, ist das linearere Bauelement. Die Kennlinien von Trioden sind im Gegensatz zu Transistorkennlinien weitestgehend gerade, so daß Trioden ohne schaltungstechnische „Korrekturen" oder Tricks auskommt, die in Transistorverstärkern die Kennlinie begradigen müssen.

3. Röhren sind deutlich übersteuerungsfester als Transistoren.

4. Das Verzerrungsverhalten von Röhre und Transistor ist grundverschieden.
Klirr oder Verzerrung ist nichts anders als eine vom Verstärker unerwünscht erzeugte vielfache Frequenz einer Ursprungsfrequenz f. 

Alle Vielfachen dieser Frequenz f sind dabei möglich, also 2f, 3f, 4f, ...
Das menschliche Gehör bzw.
Das Gehirn nimmt diese „unnatürlichen" Vielfachen ganz verschieden wahr. Bestimmte Vielfache, auch Harmonische genannt, werden vom Gehör als kaum störend wahrgenommen, andere hingegen werden schon bei sehr geringen Anteilen als sehr unangenehm empfunden.
Da Röhrenverstärker Verzerrungsspektren aufweisen, die denen natürlicher Instrumente ähnlich sind, empfinden wir Röhrengeräte als angenehmer, „runder", klangfarbenreicher und auch letzendlich als richtiger.
Das „unnatürliche" Klirrsprektrum der Transistorverstärker wird hingegen als harscher, „eckiger" Klang, als Klangfarbenarmut sowie letztlich als unmusikalisch empfunden.
Klirr her und Klirr hin, ich baue Röhrenverstärker weil es mir Spaß macht und weil mich die "alte Technik" interessiert.Weil die Verstärker etwas für´s Auge sind und weil ich gern Musik höre, was mit der Röhre einfach schön klingt.



Was ist der unterschied zwischen Sinus und Musikleistung??

Die Sinusleistung:


50 Watt Sinusleistung an 8 Ohm sagt aus, daß
ein Verstärker einen 1000Hz Sinuston für die Dauer
von 10 Minuten verzerrungsarm wiedergeben kann ohne hiebei
Schaden zu nehmen, wenn sich ein 8 Ohm Lautsprecher pro Kanal daran befindet.

50 Watt Sinusleistung  an 4Ohm sagt aus, daß
ein Verstärker einen 1000Hz Sinuston für die Dauer
von 10 Minuten verzerrungsarm wiedergeben kann ohne hiebei
Schaden zu nehmen, wenn sich ein 4 Ohm Lautsprecher pro Kanal daran befindet. 
Bei Verwendung von 8 Ohm Lautprechern sinkt die Sinusleistung in etwa auf 25 Watt !!


Die Sinus-Dauertonleistung bezieht sich also darauf, daß
*beide* Kanäle in Betrieb sein dürfen, bei unseriösen Messmethoden durchaus keine Selbstverständlichkeit

Die Wattangaben nach DIN (Sinus Dauerton) sind zwar
nicht am letzten Stand, aber durchaus seriös.


Demgegenüber steht die Musikleistung:


Der Name ist Irreführend.
1OO Watt Musikleistung an 4 Ohm sagt aus, daß der Verstärker für kurzzeitige 

Impulse (Paukenschlag) in der Lage ist 100W Leistung an 4 Ohm Lautsprechern pro Kanal abzugeben.
Das könnte *in etwa* 50 Watt Sinus an 4 Ohm bedeuten
Bei 8 Ohm wären das lediglich 25 Watt.

Es gibt es Hersteller, welche nun schreiben:
200 Watt Musikleistung (weil sie die beiden
Stereokanäle unseriöserweise addieren !!!)
Zudem sind neue Phantasiebegriffe aufgetaucht, die
dann noch höhere Wattzahlen rechnerisch ergeben, nämlich
jenen Wert, den ein Verstärker gerade noch aushält, bevor er
zu rauchen beginnt.....
Und weil es sich so schön lügt, schreiben manche "Firmen"
1000 Watt, ohne überhaupt noch zu messen.....
Die strengste Messung ist jene nach RMS

Hier wird die Dauerleistung nicht nur bei 1000 Hertz
gefordert, sondern über den ganzen hörbaren Frequenzbereich.
Es ist dies die strengste übliche Messung (und wird daher selten angewandt, nur von Spitzenmarken üblicherweise)
 

Anpassen eines Lautsprechers an die Endröhre

Es wurden in den 40 iger Jahren hauptsächlich elektrodynamische Lautsprecher verwendet.
Sie werden immernoch eingesetzt und kamen 1925 zum ersten Mal zum Einsatz.
Ein solcher Lautsprecher besteht aus einer kleinen Spule, die auf einer konischen Membran angebracht undin einem konstanten Magnetfeld gelagert ist. Durch diese Spule fließt der Wechselstrom aus dem Verstärker.
Aus konstruktiven Gründen ist die Spule meistens so bemessen, dass bei relativ niedriger Spannung ein großer Strom fließt.
Sie besteht also aus wenigen Windungen von dickem, steifem Kupferdraht, und ihre Impedanz (Wechselstromwiderstand) ist folglich ziemlich niedrig.....von 2 Ohm--- 10 Ohm.....
Diese Impedanz ist viel kleiner, als sie im Anodenkreis der Endröhre für optimale Leistungsabgabe erforderlich ist.
Der Lautsprecher muss also an die Endstufe angepasst  werden. Hierfür benutzt man einen Transformator (AÜ), der die hohe Wechselspannung im Anodenkreis auf eine niedrige im Lautsprecherkreis hinunterspannt.
Dieser Transformator muss an der Primärseite eine solche Impedanz haben, dass die Röhre ihre maximale Ausgangsleistung bei möglichst geringer Verzerrung abzugeben vermag.
Ist Ra der günstigste Anpassungswiderstand der Endröhre und R1 die Impedanz des Lautsprechers bei der betrachteten Frequenz,  so muß der Lautsprechertransformator (Übertrager) ein Übersetzungsverhältnis von n= Wurzel aus Ra/R1 besitzen.

Was sind eigentlich....

Backpflaumen??

Pflaume1

Back 2  

Die alten WIMA Kondensatoren werden gern so bezeichnet. Die alten Wimas sind nach 50 Jahren meist zum auswechseln verdonnert, sie schlagen gern durch und oder verändern ihre Kapazität extrem d.h. dieser Wima hat bereits 0,87 µF. Sie müssen durch Neue ersetzt werden.

kapputt

Mindestens genau solche Werte haben die Papierkondensatoren. Diese hier stammen aus dem Grundig Typ 97.... , keiner dieser Kondensatoren war noch zu gebrauchen. Die Kapazität war teilweise 50% über dem Nennwert.


Hier gibt es alle Kurzinfos über die Elektronenröhre....


                                                                                                                                                                     




www.frankmoeller-bramsche.de