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Röhrenverstärker
sollen angenehmer und harmonischer klingen
als Transistorverstärker.
Einige
sagen Röhrenverstärker klingen "warm" und
harmonisch....andere behaupten sie klingen "normal" haben ein
Grundrauschen und "fressen" Strom.
Fakt
ist, daß die
Röhre als Verstärkerelement
verfügbares Bauteil nach und nach durch die Transistoren
abgelöst wurde.
Warum
nur ?
1.Transistorverstärker
haben einen höheren Wirkungsgrad, verbrauchen also bei
gleicher Ausgangsleistung weniger Strom als ein
Röhrenverstärker
2.Transistorverstärker
sind „wartungsfrei". Die Röhre dagegen erfordert
hingegen ein gewisses Maß an Wartung, da sie ein
Verschleißteil ist.
3.Transistorverstärker
sind billiger zu produzieren .
4.Transistorverstärker
sind leichter als Röhrenverstärker.
5.Mit
Transistoren sind einfacher (und damit billiger) hohe
Ausgangsleistungen erreichbar.
Also
was soll nun für die Röhre sprechen??
1. Die Röhre wird
mittels Heizung auf eine gewisse Betriebstemperatur gebracht, die weder
durch das Musiksignal noch durch unterschiedliche Leistungsabgabe
beeinflusst wird.
Ein Transistor hingegen klingt eckig da
er ständig im Takt der Musik aufgewärmt und wieder
abgekühlt wird..
2. Die Röhre, vor allem die
Triode, ist das linearere Bauelement. Die Kennlinien von Trioden sind
im Gegensatz zu Transistorkennlinien weitestgehend gerade, so
daß Trioden ohne
schaltungstechnische „Korrekturen" oder Tricks auskommt, die
in Transistorverstärkern die Kennlinie begradigen
müssen.
3. Röhren sind deutlich
übersteuerungsfester als Transistoren.
4. Das Verzerrungsverhalten von
Röhre und Transistor ist grundverschieden.
Klirr
oder Verzerrung ist nichts anders als eine vom Verstärker
unerwünscht erzeugte vielfache Frequenz einer
Ursprungsfrequenz f.
Alle
Vielfachen dieser Frequenz f sind dabei möglich, also 2f, 3f,
4f, ...
Das menschliche Gehör bzw.
Das
Gehirn nimmt diese „unnatürlichen" Vielfachen ganz
verschieden wahr. Bestimmte Vielfache, auch Harmonische genannt, werden
vom Gehör als kaum
störend wahrgenommen, andere hingegen werden schon bei sehr
geringen Anteilen als sehr unangenehm empfunden.
Da Röhrenverstärker
Verzerrungsspektren aufweisen, die denen natürlicher
Instrumente ähnlich sind, empfinden wir
Röhrengeräte als angenehmer, „runder",
klangfarbenreicher und auch letzendlich
als richtiger.
Das „unnatürliche"
Klirrsprektrum der Transistorverstärker wird hingegen als
harscher, „eckiger" Klang, als Klangfarbenarmut sowie
letztlich als unmusikalisch empfunden.
Klirr
her und Klirr hin, ich baue Röhrenverstärker weil es
mir
Spaß macht und weil mich die "alte Technik" interessiert.Weil
die Verstärker etwas
für´s Auge sind und weil ich
gern Musik höre, was mit der Röhre einfach
schön klingt.
Was ist der
unterschied zwischen Sinus und Musikleistung??
Die
Sinusleistung:
50 Watt
Sinusleistung an 8 Ohm sagt aus, daß
ein
Verstärker einen 1000Hz Sinuston für die Dauer
von 10
Minuten verzerrungsarm wiedergeben kann ohne hiebei
Schaden zu
nehmen, wenn sich ein 8 Ohm Lautsprecher pro Kanal daran befindet.
50 Watt
Sinusleistung an 4Ohm sagt aus, daß
ein
Verstärker einen 1000Hz Sinuston für die Dauer
von 10
Minuten verzerrungsarm wiedergeben kann ohne hiebei
Schaden zu
nehmen, wenn sich ein 4 Ohm Lautsprecher pro Kanal daran
befindet.
Bei Verwendung von 8 Ohm Lautprechern sinkt die Sinusleistung in etwa
auf 25 Watt !!
Die
Sinus-Dauertonleistung bezieht sich also darauf, daß
*beide*
Kanäle in Betrieb sein dürfen, bei
unseriösen Messmethoden durchaus keine
Selbstverständlichkeit
Die
Wattangaben nach DIN (Sinus Dauerton) sind zwar
nicht am
letzten Stand, aber durchaus seriös.
Demgegenüber
steht die Musikleistung:
Der Name
ist Irreführend.
1OO Watt
Musikleistung an 4 Ohm sagt aus, daß der Verstärker
für kurzzeitige
Impulse
(Paukenschlag) in der Lage ist 100W Leistung an 4 Ohm Lautsprechern pro
Kanal abzugeben.
Das
könnte *in etwa* 50 Watt Sinus an 4 Ohm bedeuten
Bei 8 Ohm
wären das lediglich 25 Watt.
Es gibt Hersteller, welche nun schreiben:
200 Watt
Musikleistung (weil sie die beiden
Stereokanäle
unseriöserweise addieren !!!)
Zudem sind
neue Phantasiebegriffe aufgetaucht, die
dann noch
höhere Wattzahlen rechnerisch ergeben, nämlich
jenen
Wert, den ein Verstärker gerade noch aushält, bevor er
zu rauchen
beginnt.....
Und weil
es sich so schön lügt, schreiben manche "Firmen"
1000 Watt,
ohne überhaupt noch zu messen.....
Die
strengste Messung ist jene nach RMS
Hier wird
die Dauerleistung nicht nur bei 1000 Hertz
gefordert,
sondern über den ganzen hörbaren Frequenzbereich.
Es ist
dies die strengste übliche Messung (und wird daher selten
angewandt, nur von Spitzenmarken üblicherweise)
Anpassen eines Lautsprechers an
die Endröhre
Es wurden in den 40 iger
Jahren hauptsächlich elektrodynamische Lautsprecher verwendet.
Sie
werden immernoch eingesetzt und kamen 1925 zum ersten Mal zum Einsatz.
Ein
solcher Lautsprecher besteht aus einer
kleinen Spule, die auf einer konischen Membran angebracht undin
einem konstanten Magnetfeld gelagert ist.
Durch diese Spule fließt der Wechselstrom aus dem
Verstärker.
Aus
konstruktiven Gründen ist die Spule meistens
so bemessen, dass bei relativ niedriger Spannung ein großer
Strom fließt.
Sie
besteht also aus wenigen Windungen von
dickem, steifem Kupferdraht, und
ihre Impedanz (Wechselstromwiderstand) ist
folglich ziemlich niedrig.....von 2 Ohm--- 10 Ohm.....
Diese
Impedanz ist viel kleiner, als sie im
Anodenkreis der Endröhre für optimale Leistungsabgabe
erforderlich ist.
Der
Lautsprecher muss also an die Endstufe angepasst
werden. Hierfür benutzt man einen Transformator (AÜ),
der
die hohe Wechselspannung im Anodenkreis auf
eine niedrige im Lautsprecherkreis hinunterspannt.
Dieser
Transformator muss an der Primärseite
eine solche Impedanz haben, dass die Röhre ihre maximale Ausgangsleistung
bei möglichst geringer
Verzerrung abzugeben vermag.
Ist
Ra der günstigste Anpassungswiderstand der Endröhre
und R1
die Impedanz des Lautsprechers bei der betrachteten Frequenz,
so
muß der Lautsprechertransformator (Übertrager) ein
Übersetzungsverhältnis von n= Wurzel aus Ra/R1
besitzen.
Was sind eigentlich Backpflaumen ????


Die
alten WIMA Kondensatoren werden gern so bezeichnet. Die alten Wimas
sind nach 50 Jahren meist zum auswechseln verdonnert,
sie schlagen gern durch und oder verändern ihre
Kapazität extrem d.h. dieser
Wima hat bereits 0,87 µF. Sie müssen durch Neue ersetzt werden.

Mindestens
genau solche Werte haben die Papierkondensatoren. Diese hier stammen aus
dem Grundig Typ
97.... , keiner dieser Kondensatoren war noch zu
gebrauchen. Die Kapazität war teilweise 50%
über dem Nennwert.
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