Frank Möller


SE Klasse A mit  der Endröhre EL95


Als das vorgegangene "Projekt" mit riesigem Erfolg beendet wurde, habe ich einfach weiter
gemacht mit dem bauen. Nun sollte es ein Verstärker mit anderen Röhren sein und ich
entschied mich jetzt für einen SE mit der auch bekannten EL 95 .... auch deshalb weil
ich einige dieser Röhren noch herumliegen hatte....


Bild6


Ich bin zu dem Ergebnis gekommen nun einen Verstärker zu bauen der recht einfach gestaltet
ist wie auch der EF6 / EL8 Verstärker.
Dieser soll allerdings wieder ein Verstärker mit etwas "Neueren" Röhren sein.

Die EF6 ist das erste mal 1936 in Erscheinung getreten, die EL8 erst 1949.
Ich habe mich für die EC92, EL95 und EM 80 entschieden, sie sind 1952 und die EL95 erst 1956 das erste mal verwendet worden.
Warum denn diese Schaltung?
Tja, erst einmal sehe ich zu das ich meine Röhren die ich so herumliegen habe verbaue, und da fallen mir doch tatsächlich 10 mal EL95 in die Hände...
Dann habe ich vor einen Verstärker zu bauen, mit Röhren die ich noch nicht verbaut habe, also etwas neues.
Ich habe diverse Schaltpläne durchgesehen und bin, mit einigen Änderungen zu dem Entschluss gekommen einen kleinen Verstärker  mit der EL95 zu bauen.
Und klein soll er werden... So das die Übertrager und der Netztrafo so gerade Platz haben,
die "Miniröhren" bekomme ich dann auch unter .
Der Magische Fächer hat folgenden Grund, erstens sehr nützliches Bauteil was die Aussteuerung angeht....
zweitens: sieht gut aus im Dunkeln. :)
Ok, ich habe die EM80 schon einmal verbaut, aber da sie so super aussieht, warum nicht ein  zweites mal verwenden?

Ich hätte auch eine Röhre sparen können wenn ich anstatt der EC92
eine ECC81 verwendet hätte (Doppeltriode), aber ich entschied mich für zwei Trioden.

Das ganze wird mit einer EZ80 ez8000 oder EZ81 (auch von 1952)als Gleichrichterröhre
(also eine Röhrengleichrichtung anstatt einen Brückengleichrichter) verwirklicht.
Der Trafo kommt aus einem alten Oszilloskop von Siemens (Kostet also nichts!!)

So, heute ist der 17.06.2007 und ich habe beide Kanäle getestet.... Spitze!!
Das mit der EZ81 hat sich auch erledigt..... 66,9mA fließen wenn beide Kanäle arbeiten....

Nun fehlt nur noch die Aussteuerungsanzeige EM80..... aber auch das sollte noch zu schaffen sein.
Natürlich habe ich auch hier wieder eine verzögerung für die Anodenspannung eingebaut, soll heißen, erst
nach 30 Sekunden wird die Anodenspannung eingeschaltet

07.07.2007 noch eine 15 Henry Drossel eingebaut.....CLC Siebung...
 Es gibt kein brummen mehr  Gar nichts mehr zu hören 

Und ganz ehrlich, selten so einen klaren und schön warmen Klang gehört....
Dieser "kleine" ist ein Prachstück mein bester bisher....
der Verstärkerbau ist ein Erfolg auf der ganzen Linie

Bild7

Die EZ80 kann auch durch eine EZ81 ausgetauscht werden!
Auf Grund des leichten brummens bedingt durch die Gleichrichterröhre und der schlechten Glättung (50µF) , denn mehr darf nicht bei der EZ80 als Glättung verwendet werden,
habe ich hier noch eine 15Henry Hammond Drossel verbaut...


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