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SE Klasse A mit der Endröhre EL8
Jetzt war ich total im "Röhrenfieber"
und das meine ich wirklich
so, wen diese alte Technik interessiert und wer sich mit allem rund um
die
Röhre beschäftigt... also der Geschichte dieser
wichtigen
Bauteile, der kommt nicht einfach wieder davon los, sondern
fängt erst
richtig an...
Eine Superröhre musste her, die EL 8 hat sich sofort angeboten
und
auch hier war die Idee schnell in die Tat umgesetzt worden..... wenn
auch noch nicht Perfekt....
1936 brachte Philips die Rote E- Serie heraus.
Wie
zuvor war sie mit Außenkontaktsockel versehen. Sie waren nun
rot und
nicht Silber oder Gold was auch der Grund der Bezeichnung
ist!
Sie
waren beachtlich kleiner als die Vorläufer und hatten
kürzere
Zuleitungsdrähte. Sie hatte auch bessere Daten als ihre
Vorläufer allein
die Heizleistung war nur noch 50% der A bzw. C Röhren.
Die Heizspannung ist 6,3 V.
Der Heizstrom der Vorstufenröhren war nun einheitlich 0,2 A.
Nun konnten diese Röhren auch in Allstromgeräten mit
Serienheizkreisen verwendet werden.
Die Serie von 1936 bestand aus den Typen EK2, EF5, EF6, EB4, EBC3, EL2,
EL3, EL5, EM1, EZ2, EZ3 und EZ4.
1937 erschienen die Typen EBF1, EBL1, EH2 und C/EM2.
1938 erschienen die EAB1, EBF2, ECH2, EF8, EF9, EFM1, EK3, EL6, ELL1,
1882 und 1883.
1939 kamen noch ECH3 und EM4 hinzu.
1940 bildeten die ECH4 und ECF1 gewissermaßen den Abschluss
der Hauptentwicklung.
1940 erschienen Rote Röhren mit Oktalsockel als U- Serie mit
0,1A Heizstrom sowie als D- Serie mit 1,4V Heizspannung für
Batteriebetrieb.
1948 und 1949 erschienen in Deutschland von Valvo die zuvor Roten
Röhren nun in gold als Zwischenlösung, bis die
Industrie in der Lage war, moderne Röhren in Rimlocktechnik
herzustellen.
Und zwar die Typen EBF2, EBL1, ECH4, EF6, EF9, EL8, EM4 für
Wechselstrom und die Typen UBL3, UCH5, UF5, UF6, UL2 und UY4
für Allstrom.

Satte
1,8 Watt Sinus Leistung mit der EF6 und der EL8….Wer meint
das reicht nicht, hat es noch nie gehört.
Ich
habe ihn an 2 3-Wege Boxen mit 1000W Musikleistung getestet.
Es war unglaublich , einfach toll.
Nun betreibe ich ihn
mit meinen 120/170 4 Wege System.
Es ist
völlig unnötig eine Klangregelung zu
ergänzen, dieser
Klang ist wirklich Klasse.
Selbst im unteren Frequenzbereich ist alles Perfekt.
Einfache Eintaktschaltung mit wenig Bauteilen und die
richtigen Übertrager in meinem
Fall von Ask Jan First .
(siehe Materialkosten)
Die Grundschaltung stammt von
Hans Borngräber ich habe nur noch andere
Übertrager verwendet und 2 Biasanzeigen eingebaut.
Eine Anodenspannungsversorgung mit Timer,für wenig Geld aus
dem Ebay :) .
Die Röhren werden
erst einmal 30 Sekunden vorgeheizt dann erst erfolgt die Zuschaltung
der Anodenspannung.
Porzellan Anodenstecker für die EF6 und den Richtigen Trafo
der 2 mal 6,3 Volt
Heizspannungen Sekundär haben
muß, eine davon wird als
Spannungsquelle (mit Elko und Diode) für das Relais auf der
Anodenspannungsplatine verwendet.
Eine CLC Siebung mit einer Drossel 10 Henry sorgt für
Brummfreien Klanggenuss….. :)
Die
8 Ohm Lautsprecher werden bei meinem verwendeten AÜ an
der 4 Ohm Seite angeklemmt, somit habe ich Primär 10,4Kohm
(Danke
Ask Jan First) für die Tipps mit dem AÜ erreicht.
Sicherlich
kann man auch den eigentlich besseren aber auch
sau teueren AÜ mit 12,5Kohm benutzen aber der kostet
pro Stck 79€.....für mich einfach zu teuer und dieser
hier ist schon nicht schlecht für einen Versuch.


Kann sich sehen lassen und ist wenn man mal von den AÜ´s absieht echt Klasse
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